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    Prävention – Deeskalation – Handlungssicherheit

    Unsere Kurse für medizinische Institutionen

    Selbstschutz, Deeskalation und Handlungssicherheit im Gesundheitswesen

    Sicherheitsschulungen für Spitäler und Gesundheitsinstitutionen

    Mitarbeitende im Gesundheitswesen begegnen Menschen häufig in aussergewöhnlichen und belastenden Lebenssituationen. Schmerzen, Angst, Unsicherheit, psychische Krisen, kognitive Veränderungen, Intoxikation, Überforderung oder der Verlust von Kontrolle können Verhalten wesentlich beeinflussen. Aus Anspannung können Konflikte entstehen – und aus Konflikten in einzelnen Situationen Aggression, Bedrohung oder Gewalt.

    Professionelle Sicherheit beginnt deshalb lange vor einem körperlichen Übergriff.

    Sie beginnt mit der Fähigkeit, Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen, Risiken realistisch einzuschätzen, professionell zu kommunizieren und Eskalationsdynamiken möglichst früh zu beeinflussen.

    Intelligent Defense verbindet Gewaltprävention, psychologisches Verständnis, professionelle Kommunikation, Deeskalation, situative Sicherheit, rechtliche und ethische Grundlagen sowie verhältnismässigen Selbstschutz zu einem ganzheitlichen und praxisnahen Ausbildungskonzept.

    Unsere Schulungen orientieren sich an der Realität des Gesundheitswesens. Berufsgruppen, Patientengruppen, räumliche Bedingungen, interne Abläufe, bestehende Sicherheitsstrukturen und konkrete Herausforderungen der jeweiligen Institution werden in die Ausbildung einbezogen.

    Theoretisches Wissen wird mit praktischen Übungen und realitätsnahen Szenarien verbunden. Ziel ist es, Mitarbeitende nicht nur fachlich zu informieren, sondern ihre Handlungssicherheit so zu entwickeln, dass Kompetenzen auch unter Belastung möglichst verfügbar bleiben.

    Dabei gilt ein klarer Grundsatz:
    Prävention, wo immer möglich. Deeskalation, solange sie wirksam ist. Schutz und professionelles Handeln, wenn sie notwendig werden.

    Erkennen → Einschätzen → Kommunizieren → Deeskalieren → Schützen → Handeln

    Unsere Kurse in der Übersicht

    Sie finden hier die Kursangebote. Gerne passen wir die Angebote auf Ihr Fachpersonal und Ihren Betrieb an.

    Einleitung

    Der Basiskurs bildet das fachliche Fundament unseres Ausbildungskonzepts für Spitäler und Gesundheitsinstitutionen. Er richtet sich an Mitarbeitende, die im beruflichen Alltag mit angespannten, konfliktbelasteten oder potenziell gewalttätigen Situationen konfrontiert werden können.

    Im Mittelpunkt steht ein ganzheitliches Verständnis professioneller Sicherheit. Die Teilnehmenden lernen, wie Aggression und Gewalt entstehen können, welche Warnsignale auf eine zunehmende Eskalation hinweisen und wie Wahrnehmung, Kommunikation, Körpersprache, räumliches Verhalten und Teamarbeit dazu beitragen können, kritische Entwicklungen frühzeitig zu beeinflussen.

    Gleichzeitig setzen sie sich mit den Auswirkungen von Stress und Angst auf die eigene Wahrnehmungs-, Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit auseinander. Denn Handlungssicherheit bedeutet nicht nur zu wissen, was zu tun wäre. Sie bedeutet, auch unter Belastung möglichst orientiert, professionell und handlungsfähig zu bleiben.

    Selbstschutz wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil einer ganzheitlichen Sicherheitsstrategie und als verhältnismässige Handlungsmöglichkeit für Situationen, in denen Prävention, Kommunikation, Distanzierung oder Rückzug nicht mehr ausreichen.


    Inhalte

    Der Basiskurs verbindet fachliche Grundlagen mit praxisnahen Übungen und realitätsbezogenen Szenarien. Im Mittelpunkt stehen Prävention, Deeskalation, situative Handlungssicherheit und professioneller Selbstschutz.

    • – Grundlagen und Psychologie zu Aggression, Gewalt und Eskalationsdynamiken
    • – Frühzeitiges Erkennen von Warnsignalen und kritischen Veränderungen
    • – Strukturierte Wahrnehmung und Einschätzung von Risikosituationen
    • – Auswirkungen von Stress und Angst auf Wahrnehmung, Kommunikation, Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit
    • – Reflexion eigener Reaktionsmuster und Möglichkeiten zur Emotionsregulation
    • – Professionelle Kommunikation und deeskalative Gesprächsführung
    • – Gezielte Fragetechniken und aktives Zuhören
    • – Körpersprache, persönliche Präsenz und Wirkung des eigenen Verhaltens
    • – Klare und respektvolle Grenzsetzung
    • – Bewusster Umgang mit Nähe und Distanz
    • – Sicherheitsorientierte Positionierung und Nutzung räumlicher Gegebenheiten
    • – Erkennen und Nutzen von Rückzugs- und Fluchtmöglichkeiten
    • – Frühzeitiges Hinzuziehen und strukturiertes Organisieren von Unterstützung
    • – Grundlagen von Notwehr, Nothilfe und Verhältnismässigkeit nach Schweizer Recht
    • – Ethische Aspekte und Verantwortung im professionellen Selbstschutz
    • – Grundlegende, situationsgerechte Selbstschutz- und Schutzmöglichkeiten
    • – Koordiniertes Handeln und gegenseitige Unterstützung im Team
    • – Verknüpfung der Inhalte in praktischen Übungen und realitätsnahen Szenarien
    • – Gemeinsame Reflexion von Entscheidungen, Handlungsalternativen und Lernerfahrungen


    Ziele

    Die Teilnehmenden entwickeln ein praxisnahes Verständnis von Prävention, Deeskalation und professionellem Selbstschutz. Ziel ist es, ihre Wahrnehmungs-, Entscheidungs- und Handlungskompetenz zu stärken und sie darin zu unterstützen, auch in anspruchsvollen Situationen möglichst sicher, professionell und verhältnismässig zu handeln.

    Die Teilnehmenden lernen:

    • – Aggressions-, Gewalt- und Eskalationsdynamiken besser zu verstehen und relevante Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen
    • – Risikosituationen strukturiert einzuschätzen und angemessene Handlungsoptionen abzuleiten
    • – Eie Auswirkungen von Stress und Angst auf die eigene Wahrnehmungs-, Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit zu erkennen
    • – Eigene Reaktionsmuster bewusster wahrzunehmen und die eigene Handlungsfähigkeit unter Belastung möglichst zu erhalten
    • – Klar, respektvoll und deeskalierend zu kommunizieren und die Wirkung des eigenen Verhaltens zu reflektieren
    • – Grenzen frühzeitig, eindeutig und professionell zu setzen
    • – Nähe, Distanz, Positionierung und räumliche Gegebenheiten sicherheitsbewusst in das eigene Handeln einzubeziehen
    • – Veränderungen einer Situation fortlaufend neu einzuschätzen und das eigene Vorgehen entsprechend anzupassen
    • – Unterstützung frühzeitig zu organisieren und vorhandene Sicherheitsstrukturen gezielt einzubeziehen
    • – Grundlegende Aspekte von Notwehr, Nothilfe und Verhältnismässigkeit im beruflichen Kontext einzuordnen
    • – Zu erkennen, wann kommunikative und deeskalierende Möglichkeiten nicht mehr ausreichen und Schutzmassnahmen erforderlich werden können
    • – Grundlegende Selbstschutzmöglichkeiten situationsgerecht und verantwortungsvoll anzuwenden
    • – In kritischen Situationen koordiniert und unterstützend im Team zu handeln
    • – Entscheidungen und Handlungsverläufe nach anspruchsvollen Situationen zu reflektieren und daraus für zukünftige Situationen zu lernen


    Im Mittelpunkt steht nicht das Erlernen starrer Reaktionsmuster, sondern die Fähigkeit, Situationen bewusst wahrzunehmen, Risiken einzuschätzen und das eigene Handeln flexibel, verhältnismässig und menschlich an die jeweilige Situation anzupassen.


    Dauer des Kurses
    8 Stunden

    Ort der Durchführung
    Wir schulen Ihre Teams direkt in Ihrem Betrieb, praxisnah, realitätsbezogen und abgestimmt auf ihre Räumlichkeiten, Arbeitsabläufe und konkreten Herausforderungen.Mit unserem Flying Dojo bringen wir die mobile Trainingsumgebung zu ihnen. Auf Wunsch kann der Kurs auch in einer anderen geeigneten Trainingsumgebung durchgeführt werden.

    Empfohlene Gruppengrösse
    maximal 20 Teilnehmende

    Zielgruppe
    Mitarbeitende aus medizinischen, pflegerischen, therapeutischen, administrativen und weiteren patientennahen Bereichen


    Weitere Informationen
    Der Basiskurs schafft ein gemeinsames Verständnis von Prävention, Deeskalation, situativer Sicherheit und professionellem Selbstschutz. Er bildet damit eine wertvolle Grundlage für die fachspezifischen Sicherheitsschulungen von Intelligent Defense.

    Die Ausbildung verbindet fundiertes Fachwissen mit einem hohen praktischen Anteil und realitätsnahen Szenarien. Inhalte und Übungen können auf die betrieblichen Gegebenheiten, Risikoprofile und Sicherheitsstrukturen der jeweiligen Institution abgestimmt werden.

    Für Mitarbeitende, die bereits belastende Erfahrungen mit Bedrohung, Aggression oder körperlicher Gewalt gemacht haben, bieten wir ein speziell angepasstes Ausbildungsformat in einem besonders achtsamen, transparenten und ressourcenorientierten Rahmen an. Gerne senden wir Ihnen weiterführende Informationen zu diesem ergänzenden Kurs zu.

    Beziehung gestalten, Veränderungen wahrnehmen, Im Team sicher handeln


    Einleitung


    Die psychiatrische Versorgung bewegt sich in einem anspruchsvollen Spannungsfeld zwischen Beziehungsgestaltung, Autonomie und Selbstbestimmung, Fürsorge, therapeutischem Auftrag und dem Schutz aller Beteiligten.

    Akute psychische Krisen, starke emotionale Anspannung, Intoxikation, veränderte Wahrnehmung oder eingeschränkte Steuerungsfähigkeit können ebenso wie situative, zwischenmenschliche und umgebungsbezogene Faktoren hohe Anforderungen an Mitarbeitende und Teams stellen. Dabei ist herausforderndes oder gefährdendes Verhalten immer im konkreten Kontext zu betrachten und nicht allein aus einer psychiatrischen Diagnose abzuleiten.

    Professionelle Sicherheit in der Psychiatrie beginnt deshalb lange vor einer akuten Eskalation. Beziehungsgestaltung, aufmerksame Wahrnehmung, professionelle Präsenz, Kommunikation, Risikoeinschätzung und eine gemeinsam getragene Sicherheitskultur bilden dafür eine wichtige Grundlage.

    Die Schulung stärkt Mitarbeitende darin, Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen, Situationen differenziert einzuschätzen und ihre Handlungsmöglichkeiten der jeweiligen Entwicklung anzupassen, von Prävention und Deeskalation bis zu koordinierten Schutzmassnahmen, wenn kommunikative Möglichkeiten nicht mehr ausreichen.


    Inhalte

    Die Schulung verbindet psychiatriespezifische Fragestellungen mit praxisnaher Prävention, Deeskalation, Risikoeinschätzung und professionellem Selbstschutz.

    • – Aggressions-, Gewalt- und Eskalationsdynamiken im psychiatrischen Kontext
    • – Individuelle, situative und umgebungsbezogene Einflussfaktoren
    • – Frühzeitiges Wahrnehmen von Veränderungen und möglichen Warnsignalen
    • – Strukturierte und fortlaufende Einschätzung von Risikosituationen
    • – Beziehungsgestaltung als Bestandteil von Prävention und Sicherheit
    • – Professionelle Präsenz, Körpersprache und Wirkung des eigenen Verhaltens
    • – Deeskalative Kommunikation, Fragetechniken und aktives Zuhören
    • – Klare, respektvolle und situationsgerechte Grenzsetzung
    • – Bewusster Umgang mit Nähe, Distanz und räumlicher Positionierung
    • – Erkennen der Möglichkeiten und Grenzen kommunikativer Intervention
    • – Auswirkungen von Stress und Angst auf Wahrnehmung, Kommunikation und Entscheidungsfähigkeit
    • – Reflexion eigener Reaktionsmuster und professioneller Umgang mit hoher emotionaler Dynamik
    • – Rollen, Verantwortlichkeiten und Kommunikation im Team
    • – Strukturierte Informationsweitergabe in sich verändernden Situationen
    • – Frühzeitige Alarmierung und Organisation interner und externer Unterstützung
    • – Einbezug bestehender Notfall-, Sicherheits- und Eskalationsprozesse
    • – Situationsgerechter Selbstschutz und koordinierte Schutzmöglichkeiten im Team
    • – Verhältnismässigkeit, professionelle Verantwortung und ethische Aspekte bei Schutzinterventionen
    • – Sensibilisierung für medizinische Risiken bei körperlichen Interventionen und freiheitsbeschränkenden Massnahmen
    • – Vor- und Nachbesprechung kritischer Ereignisse
    • – Verknüpfung der Inhalte in praxisnahen Übungen und realitätsbezogenen Szenarien


    Ziele

    Die Teilnehmenden erweitern ihre Handlungskompetenz im Umgang mit angespannten, dynamischen und potenziell gefährdenden Situationen im psychiatrischen Arbeitsalltag. Ziel ist es, Sicherheit und Beziehungsgestaltung nicht als Gegensätze zu verstehen, sondern professionell miteinander zu verbinden.

    Die Teilnehmenden lernen:

    • – Veränderungen und mögliche Eskalationsentwicklungen frühzeitig wahrzunehmen und differenziert einzuordnen
    • – Verhalten im jeweiligen persönlichen, situativen und psychiatrischen Kontext zu betrachten, ohne vorschnelle Zuschreibungen vorzunehmen
    • – Beziehungsgestaltung, Kommunikation und professionelle Präsenz gezielt für Prävention und Deeskalation einzusetzen
    • – Nähe, Distanz, Grenzsetzung und räumliche Positionierung sicherheitsbewusst zu gestalten
    • – Risiken fortlaufend einzuschätzen und das eigene Handeln an Veränderungen der Situation anzupassen
    • – Die Auswirkungen von Stress und hoher emotionaler Belastung auf die eigene Wahrnehmungs- und Entscheidungsfähigkeit zu erkennen
    • – Eigene Reaktionsmuster zu reflektieren und auch unter Belastung möglichst orientiert und professionell handlungsfähig zu bleiben
    • – Zu erkennen, wann kommunikative und deeskalierende Möglichkeiten nicht mehr ausreichen und Schutzmassnahmen erforderlich werden können
    • – Unterstützung frühzeitig zu organisieren und bestehende Alarmierungs- und Sicherheitsstrukturen gezielt einzubeziehen
    • – In kritischen Situationen Rollen, Kommunikation und Handlungen im Team zu koordinieren
    • – Schutzinterventionen verantwortungsvoll und unter Berücksichtigung von Verhältnismässigkeit, Würde und Sicherheit aller Beteiligten einzuordnen
    • – Kritische Ereignisse strukturiert nachzubesprechen und daraus Erkenntnisse für zukünftige Situationen abzuleiten


    Im Mittelpunkt steht nicht das Erlernen starrer Reaktionsmuster, sondern die Fähigkeit, Situationen bewusst wahrzunehmen, Risiken einzuschätzen und das eigene Handeln flexibel, verhältnismässig und menschlich an die jeweilige Situation anzupassen.


    Dauer des Kurses
    8 Stunden

    Ort der Durchführung
    Wir schulen Ihre Teams direkt in Ihrem Betrieb, praxisnah, realitätsbezogen und abgestimmt auf ihre Räumlichkeiten, Arbeitsabläufe und konkreten Herausforderungen.Mit unserem Flying Dojo bringen wir die mobile Trainingsumgebung zu ihnen. Auf Wunsch kann der Kurs auch in einer anderen geeigneten Trainingsumgebung durchgeführt werden.

    Empfohlene Gruppengrösse
    maximal 20 Teilnehmende


    Voraussetzung
    Basiskurs ist empfohlen

    Zielgruppe
    Mitarbeitende psychiatrischer und psychotherapeutischer Versorgungsbereiche


    Weitere Informationen
    Die Schulung wird auf die konkreten Anforderungen des jeweiligen psychiatrischen Versorgungsbereichs abgestimmt. Stationsstrukturen, Patientengruppen, räumliche Gegebenheiten, Alarmierungsprozesse, vorhandene Ressourcen und bestehende interne Standards können gezielt in die Ausbildung einbezogen werden.

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf praxisnahen Szenarien, die sich an realen Arbeitsbedingungen und typischen Herausforderungen des jeweiligen Bereichs orientieren. Dabei geht es nicht darum, möglichst hohen Stress zu erzeugen, sondern Wahrnehmung, Kommunikation, Entscheidungsfähigkeit und koordiniertes Handeln unter angemessener Belastung miteinander zu verbinden und anschliessend gemeinsam zu reflektieren.

    Unter Zeitdruck wahrnehmen, einschätzen, deeskalieren und koordiniert handeln


    Einleitung


    Notfallstationen gehören zu den dynamischsten Bereichen eines Spitals. Medizinische Dringlichkeit, Zeitdruck, Schmerzen, Angst und Unsicherheit, Intoxikation, Delir, psychische Krisen, Wartezeiten sowie emotional belastete Angehörige können gleichzeitig aufeinandertreffen und komplexe Situationen entstehen lassen.

    Verhalten kann sich innerhalb kurzer Zeit verändern. Dabei ist nicht jede Unruhe, Agitation oder eingeschränkte Kooperation Ausdruck von Aggression. Medizinische, psychische, situative und umgebungsbezogene Faktoren können Wahrnehmung, Orientierung, Kommunikation und Steuerungsfähigkeit wesentlich beeinflussen.

    Für Mitarbeitende entsteht daraus eine besondere Herausforderung: Sie müssen medizinische Prioritäten erkennen, Versorgung gewährleisten, professionell kommunizieren und gleichzeitig mögliche Risiken für Patientinnen und Patienten, Angehörige, Kolleginnen und Kollegen sowie für sich selbst im Blick behalten.

    Die Sicherheitsschulung für Notfallteams setzt genau an dieser Dynamik an. Sie stärkt Mitarbeitende darin, Veränderungen auch unter Zeitdruck frühzeitig wahrzunehmen, Risiken strukturiert einzuschätzen und ihre Handlungsmöglichkeiten der jeweiligen Situation anzupassen – von Kommunikation und Deeskalation bis zu koordinierten Schutzmassnahmen, wenn andere Möglichkeiten nicht mehr ausreichen.


    Inhalte

    Die Schulung verbindet die besonderen Anforderungen der Notfallmedizin mit praxisnaher Prävention, Deeskalation, Risikoeinschätzung, Teamkoordination und professionellem Selbstschutz.

    • – Aggressions-, Gewalt- und Eskalationsdynamiken im Notfallsetting
    • – Frühzeitiges Wahrnehmen von Unruhe, Agitation, Grenzüberschreitungen und möglichen Eskalationsentwicklungen
    • – Differenzierte Betrachtung medizinischer, psychischer, situativer und umgebungsbezogener Einflussfaktoren
    • – Strukturierte und fortlaufende Risikoeinschätzung unter Zeitdruck
    • – Professionelle Kommunikation und Deeskalation in dynamischen Situationen
    • – Kommunikation bei hoher emotionaler Belastung oder eingeschränkter Kommunikations- und Steuerungsfähigkeit
    • – Professioneller Umgang mit besorgten, verängstigten oder aufgebrachten Angehörigen
    • – Klare und respektvolle Grenzsetzung
    • – Wahrnehmung der eigenen Wirkung, Körpersprache und professionellen Präsenz
    • – Auswirkungen von Stress und Angst auf Wahrnehmung, Kommunikation und Entscheidungsfähigkeit
    • – Bewusster Umgang mit Nähe und Distanz am Patientenbett und in Behandlungsräumen
    • – Sicherheitsorientierte Positionierung und Erhalt von Bewegungs- und Rückzugsmöglichkeiten
    • – Frühzeitiges Hinzuziehen und strukturiertes Organisieren von Unterstützung
    • – Rollenverteilung, Kommunikation und Führung in kritischen Situationen
    • – Einbezug bestehender Alarmierungs- und Sicherheitsprozesse
    • – Zusammenarbeit mit Rettungsdienst, Psychiatrie, internen Sicherheitsstrukturen und Polizei
    • – Erkennen der Möglichkeiten und Grenzen kommunikativer Intervention
    • – Situationsgerechter Selbstschutz und koordinierte Schutzmöglichkeiten im Team
    • – Verhältnismässigkeit, professionelle Verantwortung und ethische Aspekte bei Schutzinterventionen
    • – Sensibilisierung für medizinische Risiken bei körperlichen Interventionen
    • – Strukturierte Nachbesprechung und Reflexion kritischer Ereignisse
    • – Verknüpfung der Inhalte in praxisnahen Übungen und realitätsbezogenen Szenarien


    Ziele

    Die Teilnehmenden erweitern ihre Handlungskompetenz im Umgang mit angespannten, dynamischen und potenziell gefährdenden Situationen in der Notfallversorgung. Ziel ist es, medizinische Versorgung, Deeskalation und Sicherheit auch unter Zeitdruck möglichst professionell miteinander zu verbinden.

    Die Teilnehmenden lernen:

    • – Veränderungen und mögliche Eskalationsentwicklungen frühzeitig wahrzunehmen und differenziert einzuordnen
    • – Auffälliges Verhalten im medizinischen, psychischen und situativen Kontext zu betrachten, ohne vorschnelle Zuschreibungen vorzunehmen
    • – Risiken auch unter Zeitdruck strukturiert und fortlaufend einzuschätzen
    • – Kommunikation, professionelle Präsenz und Deeskalation situationsgerecht einzusetzen
    • – Grenzen klar, respektvoll und frühzeitig zu kommunizieren
    • – Die Auswirkungen von Stress auf die eigene Wahrnehmungs-, Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit zu erkennen und zu reflektieren
    • – Nähe, Distanz, Positionierung und räumliche Gegebenheiten sicherheitsbewusst zu nutzen
    • – Veränderungen einer Situation wahrzunehmen und das eigene Vorgehen entsprechend anzupassen
    • – Zu erkennen, wann kommunikative und deeskalierende Möglichkeiten nicht mehr ausreichen und Schutzmassnahmen erforderlich werden können
    • – Unterstützung frühzeitig zu organisieren und vorhandene Alarmierungs- und Sicherheitsstrukturen gezielt einzubeziehen
    • – Rollen, Kommunikation und Aufgaben in kritischen Situationen schnell und klar im Team zu koordinieren
    • – Medizinische Versorgung und den Schutz aller Beteiligten gemeinsam in die Entscheidungsfindung einzubeziehen
    • – Schutzinterventionen verantwortungsvoll und unter Berücksichtigung von Verhältnismässigkeit, Würde und medizinischen Risiken einzuordnen
    • – Kritische Ereignisse strukturiert nachzubesprechen und daraus Erkenntnisse für zukünftige Situationen abzuleiten


    Im Mittelpunkt steht nicht das Erlernen starrer Reaktionsmuster, sondern die Fähigkeit, auch unter Zeitdruck Veränderungen wahrzunehmen, Risiken einzuschätzen und das eigene Handeln flexibel, koordiniert, verhältnismässig und menschlich an die jeweilige Situation anzupassen.


    Dauer des Kurses
    8 Stunden

    Ort der Durchführung
    Wir schulen Ihre Teams direkt in Ihrem Betrieb, praxisnah, realitätsbezogen und abgestimmt auf ihre Räumlichkeiten, Arbeitsabläufe und konkreten Herausforderungen.Mit unserem Flying Dojo bringen wir die mobile Trainingsumgebung zu ihnen. Auf Wunsch kann der Kurs auch in einer anderen geeigneten Trainingsumgebung durchgeführt werden.

    Empfohlene Gruppengrösse
    maximal 20 Teilnehmende


    Voraussetzung
    Basiskurs ist empfohlen

    Zielgruppe
    Ärztlicher Dienst, Pflege, Rettungsdienst und weitere Mitarbeitende der Notfallversorgung


    Weitere Informationen
    Die Schulung wird auf die konkreten Anforderungen und Strukturen der jeweiligen Notfallstation abgestimmt. Räumliche Gegebenheiten wie Behandlungsräume, Patientenkojen, Schockraum und Wartebereiche sowie bestehende Alarmierungswege, personelle Ressourcen und Schnittstellen können gezielt in die Ausbildung einbezogen werden.

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf praxisnahen Szenarien, die sich an realen Arbeitsbedingungen und typischen Herausforderungen der Notfallversorgung orientieren. Dabei werden nicht nur individuelle Handlungsmöglichkeiten trainiert, sondern insbesondere auch Kommunikation, Entscheidungsfindung und koordiniertes Handeln im Team.

    Realitätsnähe bedeutet dabei nicht, möglichst hohen Stress zu erzeugen. Die Belastung wird so gestaltet, dass Wahrnehmung, Entscheidungsfähigkeit und Handeln unter anspruchsvollen Bedingungen erprobt und anschliessend gemeinsam reflektiert werden können.

    Verhalten verstehen, Würde bewahren, Sicherheit schaffen


    Einleitung


    Herausforderndes, abwehrendes oder aggressives Verhalten bei älteren, multimorbiden, kognitiv beeinträchtigten oder akut erkrankten Menschen kann unterschiedliche Hintergründe haben. Schmerzen, Angst, Delir, Demenz, Orientierungsverlust, neurologische oder psychiatrische Erkrankungen, eingeschränkte Kommunikationsmöglichkeiten sowie das Erleben von Kontrollverlust oder Überforderung können Wahrnehmung und Verhalten wesentlich beeinflussen.

    Professionelle Sicherheit bedeutet in diesen Bereichen deshalb, Verhalten nicht vorschnell zu bewerten, sondern Veränderungen aufmerksam wahrzunehmen und mögliche medizinische, kognitive, emotionale, situative und umgebungsbezogene Einflussfaktoren mitzudenken.

    Gleichzeitig müssen Mitarbeitende ihre eigenen Grenzen und mögliche Gefährdungen ernst nehmen können. Verständnis für einen Menschen bedeutet nicht, grenzüberschreitendes oder gefährdendes Verhalten hinnehmen zu müssen.

    Die Schulung verbindet deshalb Beziehungsgestaltung, Prävention und Deeskalation mit Risikoeinschätzung und einem an die besondere Vulnerabilität der Patientinnen und Patienten angepassten Selbstschutz. Im Mittelpunkt stehen die Würde und körperliche Integrität der betroffenen Menschen ebenso wie die Sicherheit und Handlungskompetenz der Mitarbeitenden.


    Inhalte

    Die Schulung verbindet medizinische und gerontopsychiatrische Besonderheiten mit praxisnaher Prävention, Deeskalation, Risikoeinschätzung und professionellem Selbstschutz.

    • – Differenzierte Betrachtung von herausforderndem, abwehrendem und aggressivem Verhalten
    • – Mögliche medizinische, kognitive, psychische, emotionale und situative Einflussfaktoren
    • – Frühzeitiges Wahrnehmen von Veränderungen und möglichen Eskalationsentwicklungen
    • – Berücksichtigung von Schmerzen, Delir, Demenz, Orientierungsverlust und eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten
    • – Bedürfnisse, Belastungen und mögliche Auslöser als Bestandteil der Situationsbeurteilung
    • – Beziehungs- und Vertrauensgestaltung als präventiver Sicherheitsfaktor
    • – Angepasste Kommunikation bei kognitiven, sensorischen oder sprachlichen Einschränkungen
    • – Deeskalative Gesprächsführung, Orientierung und situationsgerechte Handlungsangebote
    • – Professionelle Präsenz, Körpersprache und Wirkung des eigenen Verhaltens
    • – Klare und respektvolle Grenzsetzung
    • – Bewusster Umgang mit Nähe, Distanz und körperlichen Grenzüberschreitungen
    • – Auswirkungen von Stress und Angst auf die eigene Wahrnehmungs- und Handlungsfähigkeit
    • – Strukturierte und fortlaufende Einschätzung von Risikosituationen
    • – Professioneller Umgang mit besorgten, belasteten oder aufgebrachten Angehörigen
    • – Frühzeitiges Hinzuziehen und Organisieren von Unterstützung
    • – Situationsgerechter Selbstschutz unter besonderer Berücksichtigung der Vulnerabilität der Patientinnen und Patienten
    • – Koordinierte und möglichst schonende Schutzmöglichkeiten im Team
    • – Sensibilisierung für medizinische Risiken körperlicher Interventionen
    • – Verhältnismässigkeit, Würde und professionelle Verantwortung bei Schutzmassnahmen
    • – Nachbesprechung und Reflexion anspruchsvoller Situationen
    • – Verknüpfung der Inhalte in praxisnahen Übungen und realitätsbezogenen Szenarien


    Ziele

    Die Teilnehmenden erweitern ihre Handlungskompetenz im Umgang mit herausfordernden, abwehrenden und potenziell gefährdenden Situationen. Ziel ist es, medizinisches und menschliches Verständnis mit professioneller Sicherheit zu verbinden und dabei sowohl die besondere Vulnerabilität der Patientinnen und Patienten als auch die Sicherheit der Mitarbeitenden angemessen zu berücksichtigen.

    Die Teilnehmenden lernen:

    • – Veränderungen und herausforderndes Verhalten aufmerksam und differenziert wahrzunehmen
    • – Mögliche medizinische, kognitive, psychische, emotionale und situative Einflussfaktoren in die Einschätzung einzubeziehen
    • – Verhalten nicht vorschnell als bewusste Aggression oder mangelnde Kooperation zu interpretieren
    • – Bedürfnisse, Belastungen und mögliche Auslöser frühzeitig wahrzunehmen und präventive Handlungsmöglichkeiten zu nutzen
    • – Kommunikation und Deeskalation an die individuellen Fähigkeiten und die aktuelle Situation der Patientinnen und Patienten anzupassen
    • – Beziehung, Orientierung und professionelle Präsenz gezielt zur Stabilisierung von Situationen einzusetzen
    • – Persönliche und professionelle Grenzen klar, respektvoll und situationsgerecht zu kommunizieren
    • – Mit besorgten, emotional belasteten oder aufgebrachten Angehörigen empathisch und professionell umzugehen
    • – Risiken fortlaufend einzuschätzen und das eigene Handeln an Veränderungen der Situation anzupassen
    • – Zu erkennen, wann kommunikative und deeskalierende Möglichkeiten nicht mehr ausreichen und zusätzliche Schutzmassnahmen erforderlich werden können
    • – Unterstützung frühzeitig zu organisieren und im Team koordiniert zu handeln
    • – Selbstschutz und den Schutz besonders vulnerabler Patientinnen und Patienten miteinander zu verbinden
    • – Körperliche Schutzinterventionen möglichst zu vermeiden und, wenn sie erforderlich werden, deren besondere medizinische und ethische Risiken zu berücksichtigen
    • – Anspruchsvolle Situationen gemeinsam zu reflektieren und daraus Erkenntnisse für zukünftige Situationen abzuleiten


    Im Mittelpunkt steht nicht das Erlernen starrer Reaktionsmuster, sondern die Fähigkeit, Verhalten differenziert wahrzunehmen, Situationen zu verstehen und das eigene Handeln flexibel, schonend, verhältnismässig und menschlich an die jeweilige Situation anzupassen.


    Dauer des Kurses
    8 Stunden

    Ort der Durchführung
    Wir schulen Ihre Teams direkt in Ihrem Betrieb, praxisnah, realitätsbezogen und abgestimmt auf ihre Räumlichkeiten, Arbeitsabläufe und konkreten Herausforderungen.Mit unserem Flying Dojo bringen wir die mobile Trainingsumgebung zu ihnen. Auf Wunsch kann der Kurs auch in einer anderen geeigneten Trainingsumgebung durchgeführt werden.

    Empfohlene Gruppengrösse
    maximal 20 Teilnehmende


    Voraussetzung
    Basiskurs ist empfohlen

    Zielgruppe
    Mitarbeitende aus Akutgeriatrie, Gerontopsychiatrie, Medizin und verwandten Fachbereichen


    Weitere Informationen
    Die Schulung wird auf die konkreten Anforderungen des jeweiligen medizinischen, geriatrischen oder gerontopsychiatrischen Bereichs abgestimmt. Patientengruppen, räumliche Gegebenheiten, Arbeitsabläufe, vorhandene Ressourcen und bestehende Sicherheitsstrukturen können gezielt in die Ausbildung einbezogen werden.

    Besondere Aufmerksamkeit gilt der körperlichen, kognitiven und emotionalen Vulnerabilität der Patientinnen und Patienten. Fallbeispiele und Situationen aus dem tatsächlichen Berufsalltag der Teilnehmenden können in einem geschützten Rahmen aufgegriffen und gemeinsam bearbeitet werden.

    Praxisnahe Szenarien ermöglichen es, Wahrnehmung, Kommunikation, Risikoeinschätzung, Grenzsetzung, Teamarbeit und Selbstschutz miteinander zu verbinden. Dabei steht nicht eine möglichst hohe Belastung im Vordergrund, sondern ein Lernumfeld, in dem Handlungsmöglichkeiten erprobt, Entscheidungen reflektiert und professionelle Sicherheit weiterentwickelt werden können.

    Professionell kommunizieren, Grenzen setzen, Sicherheit bewahren


    Einleitung


    Der Empfang ist eine zentrale Schnittstelle eines Spitals. Hier treffen Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie Besucherinnen und Besucher mit unterschiedlichen Erwartungen, Bedürfnissen und emotionalen Belastungen auf organisatorische Abläufe, institutionelle Rahmenbedingungen und medizinische Prioritäten.

    Angst, Sorge, Schmerzen, Wartezeiten, Missverständnisse, Informationsdefizite oder das Gefühl, nicht verstanden zu werden, können zu angespannten Begegnungen führen. In einzelnen Situationen können sich daraus verbale Grenzüberschreitungen, Drohungen oder körperlich bedrohliche Situationen entwickeln.

    Professionelle Sicherheit am Empfang beginnt deshalb lange vor einer möglichen Eskalation. Aufmerksame Wahrnehmung, professionelle Präsenz, klare Kommunikation, frühzeitige Grenzsetzung sowie ein bewusster Umgang mit Nähe, Distanz und räumlichen Gegebenheiten schaffen wichtige Voraussetzungen für sicheres Handeln.

    Die Schulung stärkt Mitarbeitende darin, Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen, Situationen strukturiert einzuschätzen und ihre Handlungsmöglichkeiten der jeweiligen Entwicklung anzupassen, von professioneller Kommunikation und Deeskalation bis zum Selbstschutz, wenn kommunikative Möglichkeiten nicht mehr ausreichen.


    Inhalte

    Die Schulung verbindet die besonderen Anforderungen im Publikumsbereich mit praxisnaher Prävention, Deeskalation, Risikoeinschätzung und professionellem Selbstschutz.

    • – Frühzeitiges Wahrnehmen von Veränderungen in Sprache, Körpersprache und Verhalten
    • – Erkennen möglicher Eskalationsentwicklungen und kritischer Veränderungen
    • – Strukturierte und fortlaufende Einschätzung von Risikosituationen
    • – Professionelle Kommunikation in angespannten und emotionalen Situationen
    • – Deeskalative Gesprächsführung, Fragetechniken und aktives Zuhören
    • – Stimme, Wortwahl, Körpersprache und professionelle Präsenz
    • – Orientierung schaffen und Erwartungen verständlich kommunizieren
    • – Klare, respektvolle und konsequente Grenzsetzung
    • – Umgang mit verbalen Grenzüberschreitungen, Beleidigungen und Drohungen
    • – Kommunikation mit stark emotionalisierten oder in ihrer Steuerungsfähigkeit eingeschränkten Personen
    • – Auswirkungen von Stress und Angst auf die eigene Wahrnehmungs- und Handlungsfähigkeit
    • – Reflexion der eigenen Wirkung und persönlicher Reaktionsmuster
    • – Bewusster Umgang mit Nähe, Distanz und persönlichem Sicherheitsraum
    • – Sicherheitsorientierte Positionierung am Empfang, Schalter und in Anmeldebereichen
    • – Einbezug räumlicher Barrieren, Bewegungs- und Rückzugsmöglichkeiten
    • – Frühzeitiges Hinzuziehen und strukturiertes Organisieren von Unterstützung
    • – Kenntnis und Nutzung interner Melde-, Alarmierungs- und Sicherheitsprozesse
    • – Erkennen der Möglichkeiten und Grenzen kommunikativer Intervention
    • – Situationsgerechte und verhältnismässige Selbstschutzmöglichkeiten
    • – Koordiniertes Handeln im Team bei zunehmender Gefährdung
    • – Reflexion kritischer Ereignisse und möglicher Handlungsalternativen
    • – Verknüpfung der Inhalte in praxisnahen Übungen und realitätsbezogenen Szenarien


    Ziele

    Die Teilnehmenden erweitern ihre Handlungskompetenz im Umgang mit angespannten, grenzüberschreitenden und potenziell gefährdenden Situationen im Publikumsbereich. Ziel ist es, Dienstleistungsorientierung und einen respektvollen Umgang mit klarer Kommunikation, professioneller Grenzsetzung und dem Schutz der eigenen Person sowie anderer Beteiligter zu verbinden.

    Die Teilnehmenden lernen:

    • – Veränderungen in Sprache, Körpersprache und Verhalten frühzeitig wahrzunehmen und einzuordnen
    • – Mögliche Eskalationsentwicklungen zu erkennen und Risiken fortlaufend einzuschätzen
    • – Auch bei emotionalem, forderndem oder grenzüberschreitendem Verhalten ruhig, klar und professionell zu kommunizieren
    • – Deeskalative Gesprächsführung situationsgerecht einzusetzen
    • – Die eigene Körpersprache, Stimme und persönliche Präsenz bewusst wahrzunehmen und einzusetzen
    • – Grenzen frühzeitig, respektvoll und eindeutig zu kommunizieren
    • – Zwischen Verständnis für die Situation einer Person und der Akzeptanz ihres Verhaltens zu unterscheiden
    • – Die Auswirkungen von Stress und Angst auf die eigene Wahrnehmungs-, Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit zu erkennen
    • – Nähe, Distanz, Positionierung und räumliche Gegebenheiten sicherheitsbewusst zu nutzen
    • – Veränderungen einer Situation wahrzunehmen und das eigene Vorgehen entsprechend anzupassen
    • – Zu erkennen, wann kommunikative und deeskalierende Möglichkeiten nicht mehr ausreichen
    • – Unterstützung frühzeitig zu organisieren und vorhandene Alarmierungs- und Sicherheitsstrukturen gezielt einzubeziehen
    • – Bei Bedrohungen oder körperlichen Grenzüberschreitungen situationsgerecht und verhältnismässig zu handeln
    • – Im Team koordiniert vorzugehen und die Sicherheit aller Beteiligten im Blick zu behalten
    • – Kritische Situationen anschliessend zu reflektieren und daraus Erkenntnisse für zukünftige Begegnungen abzuleiten


    Im Mittelpunkt steht nicht das Erlernen starrer Reaktionsmuster, sondern die Fähigkeit, Verhalten differenziert wahrzunehmen, Situationen zu verstehen und das eigene Handeln flexibel, schonend, verhältnismässig und menschlich an die jeweilige Situation anzupassen.


    Dauer des Kurses
    8 Stunden

    Ort der Durchführung
    Wir schulen Ihre Teams direkt in Ihrem Betrieb, praxisnah, realitätsbezogen und abgestimmt auf ihre Räumlichkeiten, Arbeitsabläufe und konkreten Herausforderungen.Mit unserem Flying Dojo bringen wir die mobile Trainingsumgebung zu ihnen. Auf Wunsch kann der Kurs auch in einer anderen geeigneten Trainingsumgebung durchgeführt werden.

    Empfohlene Gruppengrösse
    maximal 20 Teilnehmende


    Voraussetzung
    Basiskurs ist empfohlen

    Zielgruppe
    Mitarbeitende aus Empfang, Anmeldung, Patientenadministration und weiteren Bereichen mit intensivem Publikumsverkehr


    Weitere Informationen
    Die Schulung kann gezielt auf die tatsächlichen Empfangs-, Anmelde- und Wartebereiche der jeweiligen Institution abgestimmt werden. Räumliche Gegebenheiten, Arbeitsplatzgestaltung, Sichtachsen, Zugangsmöglichkeiten, Rückzugswege sowie bestehende Melde-, Alarmierungs- und Unterstützungsprozesse können unmittelbar in die Ausbildung einbezogen werden.

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf praxisnahen Situationen aus dem tatsächlichen Arbeitsalltag. Typische Gesprächssituationen, Konflikte und bekannte Herausforderungen können aufgegriffen und in einem geschützten Rahmen gemeinsam bearbeitet werden.

    Realitätsnahe Szenarien ermöglichen es, Wahrnehmung, Kommunikation, Grenzsetzung, Distanzmanagement, Entscheidungsfähigkeit und Teamarbeit miteinander zu verbinden. Dabei geht es nicht darum, möglichst hohen Stress zu erzeugen, sondern Handlungsmöglichkeiten unter angemessener Belastung zu erproben, die eigene Wirkung wahrzunehmen und Entscheidungen anschliessend gemeinsam zu reflektieren.

    Professionelle Haltung entwickeln, Grenzen erkennen, Sicher handeln


    Einleitung


    Der Einstieg in einen Gesundheitsberuf ist eine prägende Phase fachlicher und persönlicher Entwicklung. Studierende, Lernende und Berufseinsteigende erwerben nicht nur medizinische, pflegerische oder therapeutische Kompetenzen. Gleichzeitig entwickeln sie ihre berufliche Identität, übernehmen zunehmend Verantwortung und lernen, sich in komplexen Beziehungen, Teams, Hierarchien und interprofessionellen Strukturen zu orientieren.

    Gerade in dieser Phase können Unsicherheiten, unterschiedliche Erwartungen, schwierige Kommunikationssituationen, Konflikte oder Grenzüberschreitungen besonders herausfordernd sein. Hinzu kommen Situationen, in denen Patientinnen und Patienten oder Angehörige emotional belastet, fordernd, abweisend oder aggressiv reagieren können.

    Professionelle Handlungssicherheit bedeutet dabei nicht, jede Situation allein bewältigen zu müssen. Sie beginnt mit der Fähigkeit, die eigene Wahrnehmung ernst zu nehmen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen, Unsicherheiten anzusprechen, persönliche und fachliche Grenzen zu kennen und rechtzeitig Unterstützung einzubeziehen.

    Die Schulung schafft einen geschützten und praxisnahen Lernraum, in dem die Teilnehmenden ihre professionelle Haltung, Selbstreflexion, Kommunikation und Selbstbehauptung weiterentwickeln und gleichzeitig grundlegende Kompetenzen in Prävention, Deeskalation und Selbstschutz aufbauen können.


    Inhalte

    Die Schulung verbindet die Entwicklung professioneller Haltung mit grundlegenden Kompetenzen für Kommunikation, Grenzsetzung, Deeskalation und persönliche Sicherheit im Berufsalltag.

    • – Entwicklung und Reflexion der eigenen beruflichen Haltung und Identität
    • – Berufsethik, Verantwortung und professionelles Rollenverständnis
    • – Professionelle Beziehungsgestaltung im Gesundheitswesen
    • – Wahrnehmung der eigenen Wirkung, Körpersprache und persönlichen Präsenz
    • – Klare, respektvolle und kongruente Kommunikation
    • – Umgang mit unterschiedlichen Kommunikationsstilen, Erwartungen und Perspektiven
    • – Rollen, Hierarchien und Zusammenarbeit in interprofessionellen Teams
    • – Eigene Wahrnehmung, Unsicherheit und persönliche Warnsignale ernst nehmen
    • – Persönliche und fachliche Grenzen erkennen und respektieren
    • – Professionelle Selbstbehauptung und klare Grenzsetzung
    • – Umgang mit Grenzüberschreitungen und unangemessenem Verhalten
    • – Frühzeitiges Wahrnehmen von Konflikt- und Eskalationsentwicklungen
    • – Grundlagen professioneller Deeskalation
    • – Bewusster Umgang mit Nähe, Distanz und räumlicher Positionierung
    • – Auswirkungen von Stress und Angst auf Wahrnehmung, Kommunikation und Handlungsfähigkeit
    • – Reflexion eigener Reaktionsmuster in anspruchsvollen Situationen
    • – Unterstützung frühzeitig einfordern und vorhandene Strukturen nutzen
    • – Verantwortung übernehmen, ohne Verantwortung allein tragen zu müssen
    • – Eigene Kompetenzgrenzen erkennen und professionell kommunizieren
    • – Grundlagen eines situationsgerechten und verhältnismässigen Selbstschutzes
    • – Handlungsoptionen bei Bedrohungen oder körperlichen Grenzüberschreitungen
    • – Reflexion von Entscheidungen, Erfahrungen und alternativen Handlungsmöglichkeiten
    • – Verknüpfung der Inhalte in praxisnahen Übungen und realitätsbezogenen Szenarien


    Ziele

    Die Teilnehmenden entwickeln grundlegende Kompetenzen für einen sicheren und selbstbewussten Einstieg in den Berufsalltag. Ziel ist es, die eigene professionelle Haltung zu stärken, persönliche und fachliche Grenzen bewusst wahrzunehmen und auch in anspruchsvollen Situationen angemessen und verantwortungsvoll handeln zu können.

    Die Teilnehmenden lernen:

    • – Die eigene berufliche Haltung, Rolle und persönliche Wirkung bewusst zu reflektieren
    • – Klar, respektvoll und professionell zu kommunizieren
    • – Die eigene Wahrnehmung und persönliche Warnsignale ernst zu nehmen
    • – Unsicherheiten anzusprechen, anstatt sie aus vermeintlicher Professionalität zu überspielen
    • – Persönliche, fachliche und rollenbezogene Grenzen wahrzunehmen und einzuordnen
    • – Grenzen frühzeitig, respektvoll und eindeutig zu kommunizieren
    • – Grenzüberschreitungen zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren
    • – Konflikte und mögliche Eskalationsentwicklungen frühzeitig wahrzunehmen
    • – Grundlegende Möglichkeiten der Deeskalation situationsgerecht einzusetzen
    • – Nähe, Distanz und räumliche Positionierung bewusster zu gestalten
    • – Die Auswirkungen von Stress und Angst auf die eigene Wahrnehmungs-, Entscheidungs- und – Handlungsfähigkeit zu erkennen
    • – Auch in hierarchischen oder anspruchsvollen Situationen Fragen, Bedenken und Unterstützungsbedarf angemessen zu kommunizieren
    • – Unterstützung frühzeitig einzufordern und vorhandene Ansprech- und Sicherheitsstrukturen zu nutzen
    • – Verantwortung innerhalb der eigenen Kompetenzen zu übernehmen und die Grenzen der eigenen Zuständigkeit zu erkennen
    • – Grundlegende Selbstschutzmöglichkeiten situationsgerecht und verantwortungsvoll einzuordnen
    • – Erfahrungen und das eigene Handeln zu reflektieren und daraus Erkenntnisse für zukünftige Situationen abzuleiten


    Im Mittelpunkt steht nicht das Erlernen starrer Reaktionsmuster, sondern die Fähigkeit, Verhalten differenziert wahrzunehmen, Situationen zu verstehen und das eigene Handeln flexibel, schonend, verhältnismässig und menschlich an die jeweilige Situation anzupassen.


    Dauer des Kurses
    8 Stunden

    Ort der Durchführung
    Wir schulen Ihre Teams direkt in Ihrem Betrieb, praxisnah, realitätsbezogen und abgestimmt auf ihre Räumlichkeiten, Arbeitsabläufe und konkreten Herausforderungen.Mit unserem Flying Dojo bringen wir die mobile Trainingsumgebung zu ihnen. Auf Wunsch kann der Kurs auch in einer anderen geeigneten Trainingsumgebung durchgeführt werden.

    Empfohlene Gruppengrösse
    maximal 20 Teilnehmende


    Voraussetzung
    Basiskurs ist empfohlen

    Zielgruppe
    Studierende, Lernende und Berufseinsteigende im Gesundheitswesen


    Weitere Informationen
    Die Schulung kann auf unterschiedliche Ausbildungsstufen, Berufsgruppen und Erfahrungsstände abgestimmt werden. Inhalte, Fallbeispiele und praktische Übungen orientieren sich an den tatsächlichen Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten der jeweiligen Teilnehmenden.

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem geschützten und wertschätzenden Lernrahmen. Unsicherheit wird dabei nicht als Schwäche verstanden, sondern als wichtiger Ausgangspunkt für Reflexion und professionelles Lernen. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten auszuprobieren, die eigene Wirkung wahrzunehmen und Erfahrungen gemeinsam zu reflektieren.

    Praxisnahe Szenarien greifen typische Situationen aus Ausbildung und Berufseinstieg auf. Dabei können sowohl Begegnungen mit Patientinnen und Patienten und Angehörigen als auch Herausforderungen innerhalb von Teams, Rollen und Hierarchien berücksichtigt werden.

    Wir betrachten Sicherheit als Zusammenspiel von Mensch, Situation, Umfeld und Organisation.

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