Gerne nehmen wir mit Ihnen per E-Mail oder Telefon Kontakt auf. Bitte erwähnen Sie im Kommentar wann Sie am besten erreichbar sind.
Selbstschutz, Deeskalation und Handlungssicherheit im Gesundheitswesen
Mitarbeitende im Gesundheitswesen begegnen Menschen häufig in aussergewöhnlichen und belastenden Lebenssituationen. Schmerzen, Angst, Unsicherheit, psychische Krisen, kognitive Veränderungen, Intoxikation, Überforderung oder der Verlust von Kontrolle können Verhalten wesentlich beeinflussen. Aus Anspannung können Konflikte entstehen – und aus Konflikten in einzelnen Situationen Aggression, Bedrohung oder Gewalt.
Professionelle Sicherheit beginnt deshalb lange vor einem körperlichen Übergriff.
Sie beginnt mit der Fähigkeit, Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen, Risiken realistisch einzuschätzen, professionell zu kommunizieren und Eskalationsdynamiken möglichst früh zu beeinflussen.
Intelligent Defense verbindet Gewaltprävention, psychologisches Verständnis, professionelle Kommunikation, Deeskalation, situative Sicherheit, rechtliche und ethische Grundlagen sowie verhältnismässigen Selbstschutz zu einem ganzheitlichen und praxisnahen Ausbildungskonzept.
Unsere Schulungen orientieren sich an der Realität des Gesundheitswesens. Berufsgruppen, Patientengruppen, räumliche Bedingungen, interne Abläufe, bestehende Sicherheitsstrukturen und konkrete Herausforderungen der jeweiligen Institution werden in die Ausbildung einbezogen.
Theoretisches Wissen wird mit praktischen Übungen und realitätsnahen Szenarien verbunden. Ziel ist es, Mitarbeitende nicht nur fachlich zu informieren, sondern ihre Handlungssicherheit so zu entwickeln, dass Kompetenzen auch unter Belastung möglichst verfügbar bleiben.
Dabei gilt ein klarer Grundsatz:
Prävention, wo immer möglich. Deeskalation, solange sie wirksam ist. Schutz und professionelles Handeln, wenn sie notwendig werden.
Erkennen → Einschätzen → Kommunizieren → Deeskalieren → Schützen → Handeln
Sie finden hier die Kursangebote. Gerne passen wir die Angebote auf Ihr Fachpersonal und Ihren Betrieb an.
Einleitung
Der Basiskurs bildet das fachliche Fundament unseres Ausbildungskonzepts für Spitäler und Gesundheitsinstitutionen. Er richtet sich an Mitarbeitende, die im beruflichen Alltag mit angespannten, konfliktbelasteten oder potenziell gewalttätigen Situationen konfrontiert werden können.
Im Mittelpunkt steht ein ganzheitliches Verständnis professioneller Sicherheit. Die Teilnehmenden lernen, wie Aggression und Gewalt entstehen können, welche Warnsignale auf eine zunehmende Eskalation hinweisen und wie Wahrnehmung, Kommunikation, Körpersprache, räumliches Verhalten und Teamarbeit dazu beitragen können, kritische Entwicklungen frühzeitig zu beeinflussen.
Gleichzeitig setzen sie sich mit den Auswirkungen von Stress und Angst auf die eigene Wahrnehmungs-, Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit auseinander. Denn Handlungssicherheit bedeutet nicht nur zu wissen, was zu tun wäre. Sie bedeutet, auch unter Belastung möglichst orientiert, professionell und handlungsfähig zu bleiben.
Selbstschutz wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil einer ganzheitlichen Sicherheitsstrategie und als verhältnismässige Handlungsmöglichkeit für Situationen, in denen Prävention, Kommunikation, Distanzierung oder Rückzug nicht mehr ausreichen.
Inhalte
Der Basiskurs verbindet fachliche Grundlagen mit praxisnahen Übungen und realitätsbezogenen Szenarien. Im Mittelpunkt stehen Prävention, Deeskalation, situative Handlungssicherheit und professioneller Selbstschutz.
Ziele
Die Teilnehmenden entwickeln ein praxisnahes Verständnis von Prävention, Deeskalation und professionellem Selbstschutz. Ziel ist es, ihre Wahrnehmungs-, Entscheidungs- und Handlungskompetenz zu stärken und sie darin zu unterstützen, auch in anspruchsvollen Situationen möglichst sicher, professionell und verhältnismässig zu handeln.
Die Teilnehmenden lernen:
Im Mittelpunkt steht nicht das Erlernen starrer Reaktionsmuster, sondern die Fähigkeit, Situationen bewusst wahrzunehmen, Risiken einzuschätzen und das eigene Handeln flexibel, verhältnismässig und menschlich an die jeweilige Situation anzupassen.
Dauer des Kurses
8 Stunden
Ort der Durchführung
Wir schulen Ihre Teams direkt in Ihrem Betrieb, praxisnah, realitätsbezogen und abgestimmt auf ihre Räumlichkeiten, Arbeitsabläufe und konkreten Herausforderungen.Mit unserem Flying Dojo bringen wir die mobile Trainingsumgebung zu ihnen. Auf Wunsch kann der Kurs auch in einer anderen geeigneten Trainingsumgebung durchgeführt werden.
Empfohlene Gruppengrösse
maximal 20 Teilnehmende
Zielgruppe
Mitarbeitende aus medizinischen, pflegerischen, therapeutischen, administrativen und weiteren patientennahen Bereichen
Weitere Informationen
Der Basiskurs schafft ein gemeinsames Verständnis von Prävention, Deeskalation, situativer Sicherheit und professionellem Selbstschutz. Er bildet damit eine wertvolle Grundlage für die fachspezifischen Sicherheitsschulungen von Intelligent Defense.
Die Ausbildung verbindet fundiertes Fachwissen mit einem hohen praktischen Anteil und realitätsnahen Szenarien. Inhalte und Übungen können auf die betrieblichen Gegebenheiten, Risikoprofile und Sicherheitsstrukturen der jeweiligen Institution abgestimmt werden.
Für Mitarbeitende, die bereits belastende Erfahrungen mit Bedrohung, Aggression oder körperlicher Gewalt gemacht haben, bieten wir ein speziell angepasstes Ausbildungsformat in einem besonders achtsamen, transparenten und ressourcenorientierten Rahmen an. Gerne senden wir Ihnen weiterführende Informationen zu diesem ergänzenden Kurs zu.
Einleitung
Die psychiatrische Versorgung bewegt sich in einem anspruchsvollen Spannungsfeld zwischen Beziehungsgestaltung, Autonomie und Selbstbestimmung, Fürsorge, therapeutischem Auftrag und dem Schutz aller Beteiligten.
Akute psychische Krisen, starke emotionale Anspannung, Intoxikation, veränderte Wahrnehmung oder eingeschränkte Steuerungsfähigkeit können ebenso wie situative, zwischenmenschliche und umgebungsbezogene Faktoren hohe Anforderungen an Mitarbeitende und Teams stellen. Dabei ist herausforderndes oder gefährdendes Verhalten immer im konkreten Kontext zu betrachten und nicht allein aus einer psychiatrischen Diagnose abzuleiten.
Professionelle Sicherheit in der Psychiatrie beginnt deshalb lange vor einer akuten Eskalation. Beziehungsgestaltung, aufmerksame Wahrnehmung, professionelle Präsenz, Kommunikation, Risikoeinschätzung und eine gemeinsam getragene Sicherheitskultur bilden dafür eine wichtige Grundlage.
Die Schulung stärkt Mitarbeitende darin, Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen, Situationen differenziert einzuschätzen und ihre Handlungsmöglichkeiten der jeweiligen Entwicklung anzupassen, von Prävention und Deeskalation bis zu koordinierten Schutzmassnahmen, wenn kommunikative Möglichkeiten nicht mehr ausreichen.
Inhalte
Die Schulung verbindet psychiatriespezifische Fragestellungen mit praxisnaher Prävention, Deeskalation, Risikoeinschätzung und professionellem Selbstschutz.
Ziele
Die Teilnehmenden erweitern ihre Handlungskompetenz im Umgang mit angespannten, dynamischen und potenziell gefährdenden Situationen im psychiatrischen Arbeitsalltag. Ziel ist es, Sicherheit und Beziehungsgestaltung nicht als Gegensätze zu verstehen, sondern professionell miteinander zu verbinden.
Die Teilnehmenden lernen:
Im Mittelpunkt steht nicht das Erlernen starrer Reaktionsmuster, sondern die Fähigkeit, Situationen bewusst wahrzunehmen, Risiken einzuschätzen und das eigene Handeln flexibel, verhältnismässig und menschlich an die jeweilige Situation anzupassen.
Dauer des Kurses
8 Stunden
Ort der Durchführung
Wir schulen Ihre Teams direkt in Ihrem Betrieb, praxisnah, realitätsbezogen und abgestimmt auf ihre Räumlichkeiten, Arbeitsabläufe und konkreten Herausforderungen.Mit unserem Flying Dojo bringen wir die mobile Trainingsumgebung zu ihnen. Auf Wunsch kann der Kurs auch in einer anderen geeigneten Trainingsumgebung durchgeführt werden.
Empfohlene Gruppengrösse
maximal 20 Teilnehmende
Voraussetzung
Basiskurs ist empfohlen
Zielgruppe
Mitarbeitende psychiatrischer und psychotherapeutischer Versorgungsbereiche
Weitere Informationen
Die Schulung wird auf die konkreten Anforderungen des jeweiligen psychiatrischen Versorgungsbereichs abgestimmt. Stationsstrukturen, Patientengruppen, räumliche Gegebenheiten, Alarmierungsprozesse, vorhandene Ressourcen und bestehende interne Standards können gezielt in die Ausbildung einbezogen werden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf praxisnahen Szenarien, die sich an realen Arbeitsbedingungen und typischen Herausforderungen des jeweiligen Bereichs orientieren. Dabei geht es nicht darum, möglichst hohen Stress zu erzeugen, sondern Wahrnehmung, Kommunikation, Entscheidungsfähigkeit und koordiniertes Handeln unter angemessener Belastung miteinander zu verbinden und anschliessend gemeinsam zu reflektieren.
Einleitung
Notfallstationen gehören zu den dynamischsten Bereichen eines Spitals. Medizinische Dringlichkeit, Zeitdruck, Schmerzen, Angst und Unsicherheit, Intoxikation, Delir, psychische Krisen, Wartezeiten sowie emotional belastete Angehörige können gleichzeitig aufeinandertreffen und komplexe Situationen entstehen lassen.
Verhalten kann sich innerhalb kurzer Zeit verändern. Dabei ist nicht jede Unruhe, Agitation oder eingeschränkte Kooperation Ausdruck von Aggression. Medizinische, psychische, situative und umgebungsbezogene Faktoren können Wahrnehmung, Orientierung, Kommunikation und Steuerungsfähigkeit wesentlich beeinflussen.
Für Mitarbeitende entsteht daraus eine besondere Herausforderung: Sie müssen medizinische Prioritäten erkennen, Versorgung gewährleisten, professionell kommunizieren und gleichzeitig mögliche Risiken für Patientinnen und Patienten, Angehörige, Kolleginnen und Kollegen sowie für sich selbst im Blick behalten.
Die Sicherheitsschulung für Notfallteams setzt genau an dieser Dynamik an. Sie stärkt Mitarbeitende darin, Veränderungen auch unter Zeitdruck frühzeitig wahrzunehmen, Risiken strukturiert einzuschätzen und ihre Handlungsmöglichkeiten der jeweiligen Situation anzupassen – von Kommunikation und Deeskalation bis zu koordinierten Schutzmassnahmen, wenn andere Möglichkeiten nicht mehr ausreichen.
Inhalte
Die Schulung verbindet die besonderen Anforderungen der Notfallmedizin mit praxisnaher Prävention, Deeskalation, Risikoeinschätzung, Teamkoordination und professionellem Selbstschutz.
Ziele
Die Teilnehmenden erweitern ihre Handlungskompetenz im Umgang mit angespannten, dynamischen und potenziell gefährdenden Situationen in der Notfallversorgung. Ziel ist es, medizinische Versorgung, Deeskalation und Sicherheit auch unter Zeitdruck möglichst professionell miteinander zu verbinden.
Die Teilnehmenden lernen:
Im Mittelpunkt steht nicht das Erlernen starrer Reaktionsmuster, sondern die Fähigkeit, auch unter Zeitdruck Veränderungen wahrzunehmen, Risiken einzuschätzen und das eigene Handeln flexibel, koordiniert, verhältnismässig und menschlich an die jeweilige Situation anzupassen.
Dauer des Kurses
8 Stunden
Ort der Durchführung
Wir schulen Ihre Teams direkt in Ihrem Betrieb, praxisnah, realitätsbezogen und abgestimmt auf ihre Räumlichkeiten, Arbeitsabläufe und konkreten Herausforderungen.Mit unserem Flying Dojo bringen wir die mobile Trainingsumgebung zu ihnen. Auf Wunsch kann der Kurs auch in einer anderen geeigneten Trainingsumgebung durchgeführt werden.
Empfohlene Gruppengrösse
maximal 20 Teilnehmende
Voraussetzung
Basiskurs ist empfohlen
Zielgruppe
Ärztlicher Dienst, Pflege, Rettungsdienst und weitere Mitarbeitende der Notfallversorgung
Weitere Informationen
Die Schulung wird auf die konkreten Anforderungen und Strukturen der jeweiligen Notfallstation abgestimmt. Räumliche Gegebenheiten wie Behandlungsräume, Patientenkojen, Schockraum und Wartebereiche sowie bestehende Alarmierungswege, personelle Ressourcen und Schnittstellen können gezielt in die Ausbildung einbezogen werden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf praxisnahen Szenarien, die sich an realen Arbeitsbedingungen und typischen Herausforderungen der Notfallversorgung orientieren. Dabei werden nicht nur individuelle Handlungsmöglichkeiten trainiert, sondern insbesondere auch Kommunikation, Entscheidungsfindung und koordiniertes Handeln im Team.
Realitätsnähe bedeutet dabei nicht, möglichst hohen Stress zu erzeugen. Die Belastung wird so gestaltet, dass Wahrnehmung, Entscheidungsfähigkeit und Handeln unter anspruchsvollen Bedingungen erprobt und anschliessend gemeinsam reflektiert werden können.
Einleitung
Herausforderndes, abwehrendes oder aggressives Verhalten bei älteren, multimorbiden, kognitiv beeinträchtigten oder akut erkrankten Menschen kann unterschiedliche Hintergründe haben. Schmerzen, Angst, Delir, Demenz, Orientierungsverlust, neurologische oder psychiatrische Erkrankungen, eingeschränkte Kommunikationsmöglichkeiten sowie das Erleben von Kontrollverlust oder Überforderung können Wahrnehmung und Verhalten wesentlich beeinflussen.
Professionelle Sicherheit bedeutet in diesen Bereichen deshalb, Verhalten nicht vorschnell zu bewerten, sondern Veränderungen aufmerksam wahrzunehmen und mögliche medizinische, kognitive, emotionale, situative und umgebungsbezogene Einflussfaktoren mitzudenken.
Gleichzeitig müssen Mitarbeitende ihre eigenen Grenzen und mögliche Gefährdungen ernst nehmen können. Verständnis für einen Menschen bedeutet nicht, grenzüberschreitendes oder gefährdendes Verhalten hinnehmen zu müssen.
Die Schulung verbindet deshalb Beziehungsgestaltung, Prävention und Deeskalation mit Risikoeinschätzung und einem an die besondere Vulnerabilität der Patientinnen und Patienten angepassten Selbstschutz. Im Mittelpunkt stehen die Würde und körperliche Integrität der betroffenen Menschen ebenso wie die Sicherheit und Handlungskompetenz der Mitarbeitenden.
Inhalte
Die Schulung verbindet medizinische und gerontopsychiatrische Besonderheiten mit praxisnaher Prävention, Deeskalation, Risikoeinschätzung und professionellem Selbstschutz.
Ziele
Die Teilnehmenden erweitern ihre Handlungskompetenz im Umgang mit herausfordernden, abwehrenden und potenziell gefährdenden Situationen. Ziel ist es, medizinisches und menschliches Verständnis mit professioneller Sicherheit zu verbinden und dabei sowohl die besondere Vulnerabilität der Patientinnen und Patienten als auch die Sicherheit der Mitarbeitenden angemessen zu berücksichtigen.
Die Teilnehmenden lernen:
Im Mittelpunkt steht nicht das Erlernen starrer Reaktionsmuster, sondern die Fähigkeit, Verhalten differenziert wahrzunehmen, Situationen zu verstehen und das eigene Handeln flexibel, schonend, verhältnismässig und menschlich an die jeweilige Situation anzupassen.
Dauer des Kurses
8 Stunden
Ort der Durchführung
Wir schulen Ihre Teams direkt in Ihrem Betrieb, praxisnah, realitätsbezogen und abgestimmt auf ihre Räumlichkeiten, Arbeitsabläufe und konkreten Herausforderungen.Mit unserem Flying Dojo bringen wir die mobile Trainingsumgebung zu ihnen. Auf Wunsch kann der Kurs auch in einer anderen geeigneten Trainingsumgebung durchgeführt werden.
Empfohlene Gruppengrösse
maximal 20 Teilnehmende
Voraussetzung
Basiskurs ist empfohlen
Zielgruppe
Mitarbeitende aus Akutgeriatrie, Gerontopsychiatrie, Medizin und verwandten Fachbereichen
Weitere Informationen
Die Schulung wird auf die konkreten Anforderungen des jeweiligen medizinischen, geriatrischen oder gerontopsychiatrischen Bereichs abgestimmt. Patientengruppen, räumliche Gegebenheiten, Arbeitsabläufe, vorhandene Ressourcen und bestehende Sicherheitsstrukturen können gezielt in die Ausbildung einbezogen werden.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der körperlichen, kognitiven und emotionalen Vulnerabilität der Patientinnen und Patienten. Fallbeispiele und Situationen aus dem tatsächlichen Berufsalltag der Teilnehmenden können in einem geschützten Rahmen aufgegriffen und gemeinsam bearbeitet werden.
Praxisnahe Szenarien ermöglichen es, Wahrnehmung, Kommunikation, Risikoeinschätzung, Grenzsetzung, Teamarbeit und Selbstschutz miteinander zu verbinden. Dabei steht nicht eine möglichst hohe Belastung im Vordergrund, sondern ein Lernumfeld, in dem Handlungsmöglichkeiten erprobt, Entscheidungen reflektiert und professionelle Sicherheit weiterentwickelt werden können.
Einleitung
Der Empfang ist eine zentrale Schnittstelle eines Spitals. Hier treffen Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie Besucherinnen und Besucher mit unterschiedlichen Erwartungen, Bedürfnissen und emotionalen Belastungen auf organisatorische Abläufe, institutionelle Rahmenbedingungen und medizinische Prioritäten.
Angst, Sorge, Schmerzen, Wartezeiten, Missverständnisse, Informationsdefizite oder das Gefühl, nicht verstanden zu werden, können zu angespannten Begegnungen führen. In einzelnen Situationen können sich daraus verbale Grenzüberschreitungen, Drohungen oder körperlich bedrohliche Situationen entwickeln.
Professionelle Sicherheit am Empfang beginnt deshalb lange vor einer möglichen Eskalation. Aufmerksame Wahrnehmung, professionelle Präsenz, klare Kommunikation, frühzeitige Grenzsetzung sowie ein bewusster Umgang mit Nähe, Distanz und räumlichen Gegebenheiten schaffen wichtige Voraussetzungen für sicheres Handeln.
Die Schulung stärkt Mitarbeitende darin, Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen, Situationen strukturiert einzuschätzen und ihre Handlungsmöglichkeiten der jeweiligen Entwicklung anzupassen, von professioneller Kommunikation und Deeskalation bis zum Selbstschutz, wenn kommunikative Möglichkeiten nicht mehr ausreichen.
Inhalte
Die Schulung verbindet die besonderen Anforderungen im Publikumsbereich mit praxisnaher Prävention, Deeskalation, Risikoeinschätzung und professionellem Selbstschutz.
Ziele
Die Teilnehmenden erweitern ihre Handlungskompetenz im Umgang mit angespannten, grenzüberschreitenden und potenziell gefährdenden Situationen im Publikumsbereich. Ziel ist es, Dienstleistungsorientierung und einen respektvollen Umgang mit klarer Kommunikation, professioneller Grenzsetzung und dem Schutz der eigenen Person sowie anderer Beteiligter zu verbinden.
Die Teilnehmenden lernen:
Im Mittelpunkt steht nicht das Erlernen starrer Reaktionsmuster, sondern die Fähigkeit, Verhalten differenziert wahrzunehmen, Situationen zu verstehen und das eigene Handeln flexibel, schonend, verhältnismässig und menschlich an die jeweilige Situation anzupassen.
Dauer des Kurses
8 Stunden
Ort der Durchführung
Wir schulen Ihre Teams direkt in Ihrem Betrieb, praxisnah, realitätsbezogen und abgestimmt auf ihre Räumlichkeiten, Arbeitsabläufe und konkreten Herausforderungen.Mit unserem Flying Dojo bringen wir die mobile Trainingsumgebung zu ihnen. Auf Wunsch kann der Kurs auch in einer anderen geeigneten Trainingsumgebung durchgeführt werden.
Empfohlene Gruppengrösse
maximal 20 Teilnehmende
Voraussetzung
Basiskurs ist empfohlen
Zielgruppe
Mitarbeitende aus Empfang, Anmeldung, Patientenadministration und weiteren Bereichen mit intensivem Publikumsverkehr
Weitere Informationen
Die Schulung kann gezielt auf die tatsächlichen Empfangs-, Anmelde- und Wartebereiche der jeweiligen Institution abgestimmt werden. Räumliche Gegebenheiten, Arbeitsplatzgestaltung, Sichtachsen, Zugangsmöglichkeiten, Rückzugswege sowie bestehende Melde-, Alarmierungs- und Unterstützungsprozesse können unmittelbar in die Ausbildung einbezogen werden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf praxisnahen Situationen aus dem tatsächlichen Arbeitsalltag. Typische Gesprächssituationen, Konflikte und bekannte Herausforderungen können aufgegriffen und in einem geschützten Rahmen gemeinsam bearbeitet werden.
Realitätsnahe Szenarien ermöglichen es, Wahrnehmung, Kommunikation, Grenzsetzung, Distanzmanagement, Entscheidungsfähigkeit und Teamarbeit miteinander zu verbinden. Dabei geht es nicht darum, möglichst hohen Stress zu erzeugen, sondern Handlungsmöglichkeiten unter angemessener Belastung zu erproben, die eigene Wirkung wahrzunehmen und Entscheidungen anschliessend gemeinsam zu reflektieren.
Einleitung
Der Einstieg in einen Gesundheitsberuf ist eine prägende Phase fachlicher und persönlicher Entwicklung. Studierende, Lernende und Berufseinsteigende erwerben nicht nur medizinische, pflegerische oder therapeutische Kompetenzen. Gleichzeitig entwickeln sie ihre berufliche Identität, übernehmen zunehmend Verantwortung und lernen, sich in komplexen Beziehungen, Teams, Hierarchien und interprofessionellen Strukturen zu orientieren.
Gerade in dieser Phase können Unsicherheiten, unterschiedliche Erwartungen, schwierige Kommunikationssituationen, Konflikte oder Grenzüberschreitungen besonders herausfordernd sein. Hinzu kommen Situationen, in denen Patientinnen und Patienten oder Angehörige emotional belastet, fordernd, abweisend oder aggressiv reagieren können.
Professionelle Handlungssicherheit bedeutet dabei nicht, jede Situation allein bewältigen zu müssen. Sie beginnt mit der Fähigkeit, die eigene Wahrnehmung ernst zu nehmen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen, Unsicherheiten anzusprechen, persönliche und fachliche Grenzen zu kennen und rechtzeitig Unterstützung einzubeziehen.
Die Schulung schafft einen geschützten und praxisnahen Lernraum, in dem die Teilnehmenden ihre professionelle Haltung, Selbstreflexion, Kommunikation und Selbstbehauptung weiterentwickeln und gleichzeitig grundlegende Kompetenzen in Prävention, Deeskalation und Selbstschutz aufbauen können.
Inhalte
Die Schulung verbindet die Entwicklung professioneller Haltung mit grundlegenden Kompetenzen für Kommunikation, Grenzsetzung, Deeskalation und persönliche Sicherheit im Berufsalltag.
Ziele
Die Teilnehmenden entwickeln grundlegende Kompetenzen für einen sicheren und selbstbewussten Einstieg in den Berufsalltag. Ziel ist es, die eigene professionelle Haltung zu stärken, persönliche und fachliche Grenzen bewusst wahrzunehmen und auch in anspruchsvollen Situationen angemessen und verantwortungsvoll handeln zu können.
Die Teilnehmenden lernen:
Im Mittelpunkt steht nicht das Erlernen starrer Reaktionsmuster, sondern die Fähigkeit, Verhalten differenziert wahrzunehmen, Situationen zu verstehen und das eigene Handeln flexibel, schonend, verhältnismässig und menschlich an die jeweilige Situation anzupassen.
Dauer des Kurses
8 Stunden
Ort der Durchführung
Wir schulen Ihre Teams direkt in Ihrem Betrieb, praxisnah, realitätsbezogen und abgestimmt auf ihre Räumlichkeiten, Arbeitsabläufe und konkreten Herausforderungen.Mit unserem Flying Dojo bringen wir die mobile Trainingsumgebung zu ihnen. Auf Wunsch kann der Kurs auch in einer anderen geeigneten Trainingsumgebung durchgeführt werden.
Empfohlene Gruppengrösse
maximal 20 Teilnehmende
Voraussetzung
Basiskurs ist empfohlen
Zielgruppe
Studierende, Lernende und Berufseinsteigende im Gesundheitswesen
Weitere Informationen
Die Schulung kann auf unterschiedliche Ausbildungsstufen, Berufsgruppen und Erfahrungsstände abgestimmt werden. Inhalte, Fallbeispiele und praktische Übungen orientieren sich an den tatsächlichen Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten der jeweiligen Teilnehmenden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem geschützten und wertschätzenden Lernrahmen. Unsicherheit wird dabei nicht als Schwäche verstanden, sondern als wichtiger Ausgangspunkt für Reflexion und professionelles Lernen. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten auszuprobieren, die eigene Wirkung wahrzunehmen und Erfahrungen gemeinsam zu reflektieren.
Praxisnahe Szenarien greifen typische Situationen aus Ausbildung und Berufseinstieg auf. Dabei können sowohl Begegnungen mit Patientinnen und Patienten und Angehörigen als auch Herausforderungen innerhalb von Teams, Rollen und Hierarchien berücksichtigt werden.
Gerne beantworten wir Ihre Fragen und geben Ihnen Auskunft über unser Angebot