Unverbindliche Anfrage

Gerne nehmen wir mit Ihnen per E-Mail oder Telefon Kontakt auf. Bitte erwähnen Sie im Kommentar wann Sie am besten erreichbar sind.

    Ihre Angaben
    Ihre Anfrage

    Prävention – Deeskalation – Handlungssicherheit

    Kurse für soziale und öffentliche Institutionen

    Deeskalation, Handlungssicherheit und Selbstschutz im Sozialwesen

    Warum spezialsierte Kurse?

    Mitarbeitende sozialer und öffentlicher Institutionen begegnen Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen. Sie beraten, begleiten, betreuen, unterstützen, vermitteln und treffen Entscheidungen, häufig dort, wo persönliche Belastungen, Unsicherheit, unterschiedliche Erwartungen, institutionelle Rahmenbedingungen oder eingeschränkte Handlungsmöglichkeiten aufeinandertreffen.

    Die meisten Begegnungen verlaufen respektvoll und konstruktiv. Dennoch können Gespräche an Dynamik gewinnen, Grenzen überschritten oder Situationen zunehmend angespannt werden. Verbale Aggression, Drohungen, psychische Krisen, herausforderndes Verhalten oder körperliche Übergriffe können Mitarbeitende und Teams vor besondere Anforderungen stellen.

    Professionelle Sicherheit beginnt deshalb lange vor einer unmittelbaren Gefährdung. Sie beginnt mit der Fähigkeit, Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen, Situationen und ihren Kontext differenziert einzuschätzen, professionell zu kommunizieren, Grenzen klar und respektvoll zu vertreten und vorhandene Handlungsmöglichkeiten bewusst zu nutzen.

    Intelligent Defense verbindet Gewaltprävention, psychologisches Verständnis, professionelle Kommunikation, Deeskalation, Grenzsetzung, Risikoeinschätzung, situative Sicherheit, relevante rechtliche und ethische Grundlagen sowie professionellen Selbstschutz zu einem ganzheitlichen und praxisnahen Ausbildungskonzept.

    Unser Ziel ist es, Fachpersonen darin zu stärken, auch in anspruchsvollen und sich verändernden Situationen möglichst klar, professionell und menschlich zu handeln – mit Respekt für das Gegenüber und einem ebenso klaren Bewusstsein für die eigene Sicherheit, die eigenen Grenzen und die damit verbundene Verantwortung.

    Sicherheit entsteht dort, wo Verständnis für Menschen und Situationen mit professioneller Handlungskompetenz zusammenkommt.

    Basiskurs für soziale und öffentliche Institutionen

    Unser Basis Kursangebot für soziale und öffentliche Institutionen.

    Handlungssicherheit im beruflichen Alltag

    Der Basiskurs bildet das fachliche Fundament unseres Ausbildungskonzepts für soziale und öffentliche Institutionen.

    Er richtet sich an Mitarbeitende, die im beruflichen Alltag mit emotional angespannten, konfliktbelasteten, grenzüberschreitenden oder potenziell gefährdenden Situationen konfrontiert werden können.

    Die Teilnehmenden lernen, Veränderungen und mögliche Eskalationsentwicklungen frühzeitig wahrzunehmen, Risiken strukturiert einzuschätzen und durch professionelle Kommunikation, klare Grenzsetzung und bewusstes situatives Handeln Einfluss auf den weiteren Verlauf einer Situation zu nehmen. Gleichzeitig setzen sie sich mit den Auswirkungen von Stress und Angst auf Wahrnehmung, Kommunikation, Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit auseinander. Denn Handlungssicherheit bedeutet nicht nur zu wissen, was zu tun wäre. Sie bedeutet, auch unter Belastung möglichst orientiert, professionell und handlungsfähig zu bleiben.

    Selbstschutz wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil einer ganzheitlichen Sicherheitsstrategie. Er beginnt mit Wahrnehmung, Distanz, Positionierung, Grenzsetzung und dem frühzeitigen Organisieren von Unterstützung und umfasst auch angemessene Schutzmöglichkeiten für Situationen, in denen andere Handlungsoptionen nicht mehr ausreichen.

    Für Mitarbeitende, die bereits belastende Erfahrungen mit Bedrohung, Aggression oder körperlicher Gewalt gemacht haben, bieten wir den Basiskurs auch in einem speziell angepassten Ausbildungsformat an. Dieses schafft einen besonders achtsamen, transparenten und ressourcenorientierten Rahmen, in dem persönliche Grenzen berücksichtigt und Orientierung, Selbstwirksamkeit sowie Vertrauen in die eigenen Handlungsmöglichkeiten behutsam gestärkt werden können. Gerne senden wir ihnen weiterführende Informationen zu diesem Ausbildungsformat.
    • – Grundlagen zu Konflikt-, Aggressions- und Eskalationsdynamiken
    • – Frühzeitiges Erkennen relevanter Veränderungen und möglicher Warnsignale
    • – Strukturierte und fortlaufende Einschätzung von Risikosituationen
    • – Mögliche individuelle, situative und umgebungsbezogene Einflussfaktoren
    • – Professionelle Kommunikation und deeskalative Gesprächsführung
    • – Fragetechniken, aktives Zuhören und verständliche Kommunikation
    • – Körpersprache, persönliche Präsenz und Wirkung des eigenen Verhaltens
    • – Klare, respektvolle und konsequente Grenzsetzung
    • – Umgang mit verbalen Grenzüberschreitungen, Drohungen und herausforderndem Verhalten
    • – Auswirkungen von Stress und Angst auf Wahrnehmung, Kommunikation und Entscheidungsfähigkeit
    • – Reflexion eigener Reaktionsmuster und Möglichkeiten zur Emotionsregulation
    • – Bewusster Umgang mit Nähe, Distanz und räumlicher Positionierung
    • – Bewegungsfreiheit, Rückzugs- und Fluchtmöglichkeiten
    • – Frühzeitiges Hinzuziehen und strukturiertes Organisieren von Unterstützung
    • – Relevante rechtliche und ethische Grundlagen professionellen Handelns
    • – Verhältnismässigkeit bei Schutz- und Abwehrhandlungen
    • – Grundlegende, situationsgerechte Selbstschutzmöglichkeiten
    • – Koordiniertes Handeln und gegenseitige Unterstützung im Team
    • – Reflexion von Entscheidungen, Handlungsverläufen und möglichen Alternativen
    • – Verknüpfung der Inhalte in praxisnahen Übungen und realitätsbezogenen Szenarien


    Der Basiskurs verbindet fachliche Grundlagen mit praxisnahen Übungen und realitätsbezogenen Szenarien. Im Mittelpunkt stehen Prävention, Deeskalation, situative Handlungssicherheit und professioneller Selbstschutz.

    Die Teilnehmenden erweitern ihre Handlungskompetenz im Umgang mit angespannten, konfliktbelasteten und potenziell gefährdenden Situationen. Ziel ist es, Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen, Risiken differenziert einzuschätzen und auch unter Belastung möglichst professionell, verhältnismässig und sicher zu handeln.

    Die Teilnehmenden lernen:

    • – Konflikt- und Eskalationsentwicklungen frühzeitig wahrzunehmen und einzuordnen
    • – Risiken strukturiert einzuschätzen und angemessene Handlungsoptionen abzuleiten
    • – Professionell, klar und deeskalierend zu kommunizieren
    • – Grenzen frühzeitig, respektvoll und eindeutig zu vertreten
    • – Die eigene Wirkung, Körpersprache und persönliche Präsenz bewusst wahrzunehmen
    • – Stress- und Angstreaktionen zu erkennen und die eigene Handlungsfähigkeit möglichst zu erhalten
    • – Nähe, Distanz, Positionierung und räumliche Gegebenheiten sicherheitsbewusst zu nutzen
    • – Veränderungen einer Situation fortlaufend neu einzuschätzen und das eigene Vorgehen entsprechend anzupassen
    • – Unterstützung rechtzeitig zu organisieren und vorhandene Sicherheitsstrukturen einzubeziehen
    • – Relevante rechtliche und ethische Grundlagen des eigenen Handelns einzuordnen
    • – Zu erkennen, wann kommunikative und deeskalierende Möglichkeiten nicht mehr ausreichen
    • – Grundlegende Selbstschutzmöglichkeiten situationsgerecht und verhältnismässig anzuwenden
    • – In kritischen Situationen koordiniert und unterstützend im Team zu handeln.
    • – Anspruchsvolle Situationen zu reflektieren und daraus Erkenntnisse für zukünftiges Handeln abzuleiten


    Im Mittelpunkt steht nicht das Erlernen starrer Reaktionsmuster, sondern die Fähigkeit, Situationen bewusst wahrzunehmen, Risiken einzuschätzen und das eigene Handeln flexibel, verhältnismässig und menschlich an die jeweilige Situation anzupassen.

    Dauer des Kurses
    8 Stunden

    Ort der Durchführung
    Wir schulen Ihre Teams direkt in Ihrem Betrieb, praxisnah, realitätsbezogen und abgestimmt auf ihre Räumlichkeiten, Arbeitsabläufe und konkreten Herausforderungen.Mit unserem Flying Dojo bringen wir die mobile Trainingsumgebung zu ihnen. Auf Wunsch kann der Kurs auch in einer anderen geeigneten Trainingsumgebung durchgeführt werden.

    Empfohlene Gruppengrösse
    maximal 20 Teilnehmende

    Zielgruppe
    ….

    Der Basiskurs schafft ein gemeinsames Verständnis von Prävention, Deeskalation, Grenzsetzung, situativer Sicherheit und professionellem Selbstschutz. Die Ausbildung verbindet fachliche Grundlagen mit einem hohen Praxisanteil und realitätsnahen Szenarien.

    Inhalte und Übungen können auf Auftrag, Zielgruppen, betriebliche Gegebenheiten, Risikoprofile und bestehende Sicherheitsstrukturen der jeweiligen Institution abgestimmt werden.

    Individualsierung – Wir schauen hin und hören zu, bevor wir schulen

    Gute Ausbildung beginnt mit dem Verständnis der Arbeitsrealität


    Eine wirkungsvolle Sicherheitsschulung beginnt mit dem Verständnis für die Institution, ihren Auftrag, ihre Mitarbeitenden und ihre Arbeitsrealität.

    Im gemeinsamen Austausch betrachten wir typische Situationen, wiederkehrende Herausforderungen, Zielgruppen, räumliche Bedingungen, interne Abläufe und bestehende Sicherheitsstrukturen. Ebenso wichtig sind die Erfahrungen der Mitarbeitenden: Wo entstehen Unsicherheiten? Welche Situationen werden als besonders anspruchsvoll erlebt?

    Welche Handlungsmöglichkeiten und Ressourcen bestehen bereits – und wo braucht es zusätzliche Sicherheit?

    Auf dieser Grundlage entwickeln wir ein Schulungskonzept, das inhaltlich, methodisch und organisatorisch zur jeweiligen Institution passt.

    Je nach Aufgabenbereich können beispielsweise folgende Themen vertieft werden:

    • – Früherkennung von Spannungs- und Eskalationsentwicklungen
    • – Strukturierte Risikoeinschätzung in anspruchsvollen Situationen
    • – Professionelle Kommunikation und Gesprächsführung
    • – Grenzsetzung und professioneller Umgang mit Grenzüberschreitungen
    • – Konflikt-, Aggressions- und Eskalationsdynamiken
    • – Umgang mit Drohungen und potenziell gefährdenden Situationen
    • – Professioneller Umgang mit Menschen in psychischen Krisen
    • – Deeskalation und situationsgerechte Handlungsstrategien
    • – Schwierige und emotional belastete Gespräche
    • – Gruppen- und Interaktionsdynamiken
    • – Sicherheit im Publikumsverkehr
    • – Sicherheit bei Alleinarbeit
    • – Situative Sicherheit, Distanz und Positionierung
    • – Professioneller und verhältnismässiger Selbstschutz
    • – Koordiniertes Handeln im Team
    • – Alarmierungs-, Melde- und Unterstützungsprozesse
    • – Nachbesprechung und Reflexion kritischer Ereignisse
    • – Entscheidend ist nicht die Anzahl behandelter Themen, sondern ihre Relevanz für den tatsächlichen Berufsalltag
    • – Nicht das Training bestimmt die Realität
    • – Die Realität Ihrer Institution bestimmt das Training

    Sicherheit bedeutet nicht, schwierige Situationen fernzuhalten. «Sie entsteht dort, wo Menschen lernen, auch unter Belastung klar zu bleiben, Grenzen zu wahren und mit Respekt, Verantwortung und Selbstvertrauen zu handeln

    Kontakt

    Gerne beantworten wir Ihre Fragen und geben Ihnen Auskunft über unser Angebot

      Ihre Angaben
      Ihre Anfrage